Portrait Almut Roeßler

DOZENTIN

Almut Roeßler

Nach einem freiwilligen sozialen Jahr an einer Schule für geistig behinderte Kinder studierte sie Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale. 2001 beendete sie erfolgreich ihr Zusatzstudium „Deutsch als Fremdsprache“ an der Ruhr-Universität in Bochum.

Während und nach dem Studium führten sie diverse Lehrtätigkeiten bereits an verschiedene Institutionen wie das Goethe-Institut in Amsterdam, die Ruhr-Universität in Bochum und das Priesterseminar des Bistums Essen.

Von 2008 bis 2012 war sie, und seit 2019 ist sie erneut Lehrbeauftragte für das Fach Sprechbildung an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater und arbeitet dort mit Studierenden der Schulmusik, der Kirchenmusik, des Lied- und des Operngesangs.
Seit 2010 leitet sie Grund- und Aufbaukurse für Lehramtsstudierende im Fach Sprecherziehung an der Leuphana-Universität in Lüneburg. Dort war sie maßgeblich an Forschungsprojekten und deren Publikation beteiligt (siehe Materialien).

Seit 2013 ist sie zusätzlich in der Lehrerfortbildung tätig und führt insbesondere – meist mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen – Weiterbildungsveranstaltungen (sog. SchiLF – Schulinterne Lehrerfortbildungen) für Lehrerkollegien durch.

Gern übernimmt sie immer wieder unterschiedliche Sprechrollen, 2011 interpretierte sie z.B. mit großem Erfolg die Erzählerin in der Passion der Apostel, einer zeitgenössischen Komposition von Uwe Steinmetz. 2015 gestaltete sie einen Melodramen-Abend mit dem Pianisten Martin Rohlfing, 2018 ein Passionskonzert mit dem Organisten Erik Matz und dem Bariton Matthias Weichert und 2021 ein Konzert mit der Sopranistin Heike Hallaschka und Erik Matz am Klavier.

„Der Klang der Stimme ist wie das zweite Gesicht eines Menschen.“